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„El dia mundial de la limpieza costera“ – Der Welttag zum Reinigen der Küste

Wir zusammen mit „Sin Residencia“

Samstag, am 20. September war der Welttag zum Reinigen der Küste.FUNDAR Galapagos, die Organisation, mit der wir zusammenarbeiten, hat im letzten Monat zusammen mit Schülern der Schule, an der wir auch arbeiten, viele Strände von Santa Cruz gereinigt. Dabei haben sie 800kg Müll gesammelt. Gestern wurde das entsprechend gefeiert, mit allen, die daran beteiligt waren.


Wie kommen wir Musiker dort ins Spiel?


Mittwochnachmittag hatten Joshua und ich eine Freistunde,
also fuhren wir in das Büro von FUNDAR – eigentlich mit dem Vorhaben, unserEssensgeld für die kommenden zehn Tage abzuholen. Im Büro trafen wir dann nicht nur auf Mitarbeiter von FUNDAR, auch auf eine Frau und einen Mann mit einem „Parque Nacional Galapagos“ T-shirt. Außerdem wurde uns Henry, ein junger Mann mit Kappe und Brille vorgestellt, als ein Mitglied der Band „Sin Residencia“. Der Bandname sagte mir etwas, da diese Band auch auf der „National Geographic Endeavor“, dem Schiff, das ich mit Lena besuchte, gespielt hatte.

Patricio, der Chef von FUNDAR, erinnerte uns noch einmal an
die offizielle Feier des Welttages zum Reinigen der Küste am darauf folgendenSamstag und erzählte uns, dass FUNDAR „Sin Residencia“ für diesen Tag gebucht hatten. Dann merkte er an, dass wir ja auch Musiker seien und schlug vor, wir könnten auch einen musikalischen Beitrag leisten oder sogar mit „Sin Residencia“ zusammen spielen. Henry, Joshi und ich waren sofort von der Idee begeistert und machten unter uns einen Probetermin direkt am gleichen Abend aus.

Also fuhren wir zu dritt, Johnny, Joshi und ich zum Studio und Proberaum von
„Sin Residencia“.
Hinter dem weißen Garagentor, mit einer eingebauten Tür kam das Studio mit Vorraum von„Sin Residencia“ zum Vorschein.Auch wenn das Studio nur winzig und eng ist, waren wir drei sofort total davon begeistert. Es war schließlich das erste Mal für uns, dass wir professionelle Musiker mit entsprechenden Instrumenten auf der Insel antrafen.  


An diesem Abend sprachen wir nur kurz das Programm durch –
die Band würde erst ihre Songs spielen, einen davon dann mit uns, danach kämenunsere 3 in den letzten Wochen erprobten Lieder, von ihnen begleitet. Donnerstag- und Freitagabend trafen wir uns noch einmal, diesmal aber zum Proben des Programms für Samstag. Schon bei den Proben herrschte eine super Atmosphäre, beide Seiten waren total offen für Vorschläge und Veränderungen.

Der Auftritt war für Samstagmorgen, 11 Uhr im „Parque San
Francisco“ am Hafen von Puerto Ayora angesetzt. Die Jungs fuhren schon früher hin, weil sie gebeten wurden, beim Aufbau zu helfen.
Um halb 11 trafen wir uns dann alle dort am Feld, wo schon Stände von FUNDAR
und dem „Parque Nacional Galapagos“ aufgebaut waren, wo später Getränke und Sandwiches für alle Beteiligten des Projektes ausgegeben wurden.

Nach ecuadorianischem Stil verzögerte sich natürlich alles. Um 12 Uhr fing die
Veranstaltung erst an und begann mit einem umweltorientierten Puppenspiel für
Kinder, das die Geschichte vom Planeten „Plasticol“ erzählte.

In der Zwischenzeit trafen wir uns dann mit „Sin Residencia“ auf der Bühne zum Stimmen und zum Aufbau der letzten Kleinigkeiten. Als dasPuppenspiel dann beendet war, begannen Sin Residencia“ mit ihrem Programm. Beim letzten ihrer Lieder holten sie uns dann auf die Bühne und wir begannen mit ihnen zu Spielen, was unglaublich viel Spaß machte.

Nach diesem Lied trat die Moderatorin auf die Bühne mit
einem Assistenten um die Gewinner der anscheinend zuvor stattgefundenenVerlosung bekannt zu geben.
Als alle Gewinner um ihre Preise bescheid wussten, verschwand die Menge vor der Bühne und verließ auch das Feld, da die Verlosunganscheinend das Highlight des Tages für alle Beteiligten war.  Aber für uns machte das keinen Unterschied.

Wir spielten anschließend unsere 3 selbst erprobten Lieder
„I See Fire“ von Ed Sheeran, „Little Lion Man“ von Mumford and Sons und ein von uns selbst geschriebenes Instrumentalstück mit dem Namen „Lena“ vor kleinem Publikum. Unsere Freunde und die Mitarbeiter von FUNDAR Galapagos blieben bis zum Schluss und jubelten doppelt so laut für uns.

Unser erster großer Auftritt auf Galapagos war für uns auf jeden Fall ein Erfolg und war auf ein super schönes Erlebnis.

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